OBD Motortuning KG

ARBEITSWEISE / PROGRAMMIERVORGANG

O B D steht für On Board Diagnose

Das bedeutet, dass man über eine Diagnoseschnittstelle auf die Leistungsdaten des Motorsteuergerätes zugreifen kann. Die Originalsoftware, mit all den für eine Leistungssteigerung wichtigen Daten, wird vor Ort von einem geschulten OBD-Spezialisten über diese Diagnoseschnittstelle aus dem Motorsteuergerät ausgelesen, gespeichert und an die OBD Zentrale weitergeleitet. Softwarespezialisten optimieren und verändern die erhaltenen Original – Daten, passen diese an das jeweilige Fahrzeug individuell an und senden den gefertigten Datensatz wieder zurück.  

 

Anschließend wird die Leistungsoptimierte Software wieder über die Diagnoseschnittstelle spurlos  in das jeweilige Motorsteuergerät einprogrammiert.  Ein von OBD – Motortuning optimiertes Fahrzeug kann jederzeit  wieder in den original Softwarestand zurückprogrammiert werden.

Die Dauer des gesamten Programmiervorganges ist vom jeweiligen Fahrzeug- und Motorsteuergerätetyp abhängig. Man sollte mit  ca. 60 – 90 Minuten, in Einzelfällen mit maximal 3 – 4 Stunden rechnen. Für eine genauere Zeitkalkulation informieren wir Sie gerne unter Bekanntgabe des jeweiligen Fahrzeuges.  

 

COMMON RAIL- DIESELMOTOREN

Beim Common-Rail-System sind die Druckerzeugung und die Kraftstoffeinspritzung voneinander getrennt. Eine separate, an beliebiger Stelle am Motor eingebaute Pumpe erzeugt kontinuierlich Druck. Dieser wird in einer Verteilerleiste gespeichert. Über Leitungen sind die Einspritzdüsen aller Zylinder parallel mit der Verteilerleiste verbunden. Ein konstanter Druck steht ununterbrochen an den Einspritzdüsen aller Zylinder zur Verfügung. Einspritzmenge und -zeitpunkt werden über Magnetventile an den einzelnen Einspritzdüsen gesteuert. Der maximale Einspritzdruck an der Düse liegt derzeit bei 1.800 bar.

 

PUMPE DÜSE MOTOREN

Einen höheren Einspritzdruck erreicht man mit dem Pumpe–Düse-System. Hierbei bilden Pumpe und Einspritzventil eine Einheit. Es wird dadurch an jedem Zylinder separat der maximale Einspritzdruck von derzeit bis zu 2.200 bar erzeugt. Das Einspritzsystem ist in den Zylinderkopf integriert. Der Druckaufbau geschieht mechanisch. Durch einen zusätzlichen Nocken auf der Ventilnockenwelle wird ein kleiner Kolben ("Plunger") über Rollenkipphebel und Stößel betätigt. Der Nocken ist so geformt, dass dieser Druckaufbau sehr schnell erfolgen kann, um den gewünschten Hochdruck rasch aufzubauen. Der Druckaufbau im so genannten Plungerraum unter dem Kolben und der Einspritzverlauf werden von einem Magnetventil zeitlich gesteuert. Der Druckaufbau kann erst entstehen, wenn das Magnetventil (elektrisch) geschlossen wird. Das schnelle Öffnen des Magnetventils sorgt für ein scharfes Ende der Einspritzung, was eine vollständige und saubere Verbrennung gewährleistet.

Es ist für den Fahrzughalter wichtig, die vom Hersteller vorgeschriebenen Service- und Inspektions-Intervalle des Kraftfahrzeuges einzuhalten und regelmäßig Motoröl und Kühlflüssigkeit zu kontrollieren und gegebenenfalls auch zwischen den Serviceintervallen entsprechend zu ergänzen.